Hinweise zum Leistungsverzeichnis
Die angegebenen Referenzbereiche sind ggf. von der verwendeten Untersuchungsmethode abhängig und können daher nur zur Orientierung dienen. Die Angaben zu klinischen Indikationen, Beurteilungen und Bemerkungen beziehen sich auf wichtige Informationen zur jeweiligen Laboruntersuchung und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Bei weitergehenden Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Ansprechpartner.
(N), (U), (W) = Die im Leistungsverzeichnis mit W (Weiterleitung) gekennzeichneten Untersuchungen werden von Laboratorien des Laborverbundes für Medizinische Diagnostik, die mit U (Unterauftrag) gekennzeichneten Untersuchungen werden von anderen Laboratorien durchgeführt und gegebenenfalls auch abgerechnet. Mit N werden alle Leistungen gekennzeichnet, die noch nicht akkreditiert sind.

25-Hydroxy-Vitamin D
25(OH)D, 25-Hydroxy-Cholecalciferol, Calcidiol, Vitamin D 25-OH
| Stand vom | 13.03.2013 |
| Bezeichnung | 25-Hydroxy-Vitamin D |
| Synonyme | 25(OH)D, 25-Hydroxy-Cholecalciferol, Calcidiol, Vitamin D 25-OH |
| Zuordnungen | Endokrinologie, Knochenstoffwechsel |
| Parameter | zusätzlich sinnvoll: Parathormon intakt |
| Probenmaterial | ca. 1,0 ml Serum bzw. EDTA-Plasma |
| Abnahmehinweise | Zur Diagnostik eines Vitamin D-Mangel ist die Blutentnahme in den Monaten Januar bis April mit verminderter Sonnenlichtexposition besonders geeignet. |
| Probentransport | Probentransport möglichst gekühlt (+2°C - +8°C) |
| Klinische Indikationen | Verdacht auf Vitamin D-Mangel bei: - Sonnenlichtmangel - verminderte enterale Aufnahme - erhöhter Stoffwechsel (Barbiturate u.a.) - erhöhter Verlust (z.B. Dialyse) - Störungen des Kalziumstoffwechsels - verminderte Knochendichte |
| Klassifikation | EDMA: 12 06 03 10 00 LOINC: 14635-7 |
| Methode | ECLIA |
| Ansatztage | tägl. Mo.-Sa. 8 Std. |
| Referenzbereiche | 20 - 70 µg/l, optimal 30 - 70 µg/l erfaßt 25(OH)D3 bei Dialysepatienten Zielwert > 30 µg/l (K/DOQI-Leitlinien) |
| Umrechnungsfaktor | |
| Beurteilung | Calcidiol vermindert bei: Sonnenlichtmangel, verminderte enterale Aufnahme (Malabsorption, biliäre Zirrhose, Kurzdarmsyndrom, Pankreasinsuffizienz), erhöhter Vit. D-Stoffwechsel (Barbiturate, Antiepileptika), Verlust (Niereninsuffizienz, Dialyse, nephrotisches Syndrom) |





