Hinweise zum Leistungsverzeichnis

Die angegebenen Referenzbereiche sind ggf. von der verwendeten Untersuchungsmethode abhängig und können daher nur zur Orientierung dienen. Die Angaben zu klinischen Indikationen, Beurteilungen und Bemerkungen beziehen sich auf wichtige Informationen zur jeweiligen Laboruntersuchung und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Bei weitergehenden Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Ansprechpartner.

 

(N), (U), (W) = Die im Leistungsverzeichnis mit W (Weiterleitung) gekennzeichneten Untersuchungen werden von Laboratorien des Laborverbundes für Medizinische Diagnostik, die mit U (Unterauftrag) gekennzeichneten Untersuchungen werden von anderen Laboratorien durchgeführt und gegebenenfalls auch abgerechnet. Mit N werden alle Leistungen gekennzeichnet, die noch nicht akkreditiert sind.

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Immunfixationselektrophorese im Urin

 

Stand vom 14.05.2012
Bezeichnung Immunfixationselektrophorese im Urin
Zuordnungen Immunologie, humorale Immunität
Probenmaterial 10 ml eines 1. Morgenurins
10 ml eines 24h-Sammelurin
Probentransport Postversand möglich
Klinische Indikationen Verdacht auf Bence-Jones-Proteinurie,
Verdacht auf Paraproteinurie (bei monoklonaler Gammopathie, z.B. Plasmozytom),
Abklärung einer unklaren Proteinurie
Methode IFE
Ansatztage tägl. Mo.-Sa.
Referenzbereiche s. Befundbericht
Beurteilung Der Nachweis eines monoklonalen Immunglobulins bzw. eines Bence-Jones-Proteins im Urin korreliert je nach Befund mit einer entsprechenden Reabsorptionsstörung in der Niere. Die Differenzierung zwischen primär glomerulären, primär tubulären und gemischten Störungen gelingt mit der Eiweißelektrophorese im Urin.