Heidelberger Präventionskonzept

Der Volksmund scheint es zu wissen: Vorbeugung ist die beste Medizin. Die Präventionsmedizin (Vorsorgemedizin) ist der Schlüssel zur Gesundheit von Gesunden und Kranken. Gesundheitliche Prävention dient dem Erhalt der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit und stellt eine große Herausforderung unserer Zeit dar. Während sich die moderne kurative Medizin überwiegend mit der Diagnostik und Therapie von Krankheiten befasst, beschäftigt sich die Präventionsmedizin mit der Erhaltung und Steigerung der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit.

Die demografische Entwicklung unserer Gesellschaft geht zudem mit einer erheblichen Zunahme an älteren Menschen einher und führt zu einem dramatischen Anstieg sogenannter „Volkskrankheiten“. Hierzu zählen u. a. Erkrankungen wie Adipositas, Arteriosklerose,  Arthrose, Diabetes mellitus, Herzinsuffizienz, Osteoporose, Morbus Alzheimer und Tumorerkrankungen.

Präventionsmedizinische Labordiagnostik zeichnet sich durch einen großen Vorteil aus: durch biochemische Labormarker können mögliche gesundheitliche Risiken zeitlich früher und deutlich vor organischen Befunden erkannt werden. Ihre Analytik bringt somit einen signifikanten Zuwachs an therapeutischem und gesundheitlichem Gewinn.

Das Heidelberger Präventionskonzept enthält sowohl präventivmedizinisch sinnvolle Einzelanalysen als auch hilfreiche präventivmedizinische, diagnostisch begründete Profile. Die gezielte Bestimmung dieser Analysen liefert einen elementaren Beitrag der heutigen Präventionsmedizin.

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