Infektionsdiagnostik

Neue SARS-CoV-2-Variante Omicron

In Südafrika wurde in den letzten Wochen in der Provinz Gauteng ein ungewöhnlich starker Anstieg von COVID-19 Fällen mit einer neuen Virusvariante (B.1.1.529) beobachtet. Am 26. November 2021 hat die WHO die neue Variante als Variant of Concern (VOC) eingestuft und mit dem griechischen Buchstaben Omicron benannt.

Diese Variante fällt durch eine ungewöhnlich hohe Zahl an Mutationen im Spike-Protein auf, darunter solche mit bekannten phänotypischen Einflüssen. Derzeit gibt es jedoch noch keine validen Daten, die auf eine signifikant vermehrte Übertragbarkeit oder eine kritisch verstärkte Immunevasion dieser Variante gegenüber einer bestehenden Immun- bzw. Impfantwort gegen bisher bekannte SARS-CoV-2 Varianten schließen lässt. In Deutschland gab es bisher nur vereinzelte Nachweise bei Einreisenden aus Südafrika. Phylogenetische Untersuchungen legen nahe, dass B.1.1.529 unabhängig von der derzeit dominierenden Delta-Variante entstanden ist. Wir haben in der Molekularen Diagnostik eine neue Varianten-PCR etabliert, die die neue VOC Omicron 100% von einer Delta-, Alpha-, Beta- und Gamma-VOC unterscheiden kann. Eine solche Varianten-PCR ist aktuell nur bei entsprechender Reiseanamnese oder Kontakten indiziert. Eine Bestätigung der Variante Omicron (B.1.1.529) erfolgt mittels Sequenzierung. Es sollte daher dringend eine entsprechende Reiseanamnese auf der Anforderung vermerkt werden.

Aktuelles

Welt-Sepsis-Tag am 13. September: Jede Minute zählt – Gemeinsam gegen die unterschätzte Gefahr 13.09.2026
Anlässlich des Welt-Sepsis-Tags am 13. September setzt das MVZ Labor Dr. Limbach seine Aufklärungsinitiative fort: Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg und dem Gesundheitsamt Rhein-Neckar machen wir unter dem Motto „Gemeinsam gegen Sepsis“ auf die lebenswichtige Früherkennung aufmerksam. Im Mittelpunkt steht unser neues Aufklärungs-Video (Reel, Link), das die wichtigsten Warnsignale kompakt und verständlich zusammenfasst.
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IGeL-Preisanpassung ab 01.10.2026 24.08.2026
Wir möchten Sie über eine wichtige Anpassung bei der Abrechnung von Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) informieren. Zum 1. Oktober 2026 erhöhen wir den Abrechnungsfaktor für Individuelle Gesundheitsleistungen vom derzeitigen 1,0-fachen auf den 1,15-fachen Satz der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).
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PTH-related peptide (PTHrP):Bestimmung wieder verfügbar – neuer massenspektrometrischer Test im Einsatz 19.08.2026
Aufgrund von Reagenz-Lieferschwierigkeiten war die Untersuchung von Parathormon-related Peptide (PTHrP) vorübergehend nicht verfügbar. Ab sofort bieten wir Ihnen die Bestimmung in gewohnter Zuverlässigkeit wieder an.
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