Das Heidelberger Präventionskonzept

Das Heidelberger Präventionskonzept (Selbstzahlerleistungen)

Die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen sind in einem Leistungskatalog gelistet. Bei vorliegender medizinischer Indikation übernehmen die Kassen die Kosten dieser Leistungen.

Medizinische Möglichkeiten entwickeln sich jedoch ständig und mitunter schneller als der Inhalt des Leistungskataloges der Krankenkassen. Längst sind nicht alle medizinisch begründbaren diagnostischen Verfahren oder auch neue Therapien sind Gegenstand des Leistungskataloges der Krankenkassen. Häufig setzen sich solche erst nach umfangreichen und aufwendigen Studien und Fachdiskussionen als Leistungen der Krankenkassen durch.

Auch kommt es vor, dass Kassenleistungen aus dem Leistungskatalog der Krankenkassen entfernt werden, und dann als präventivmedizinische Selbstzahlerleistungen angeboten werden können. Eine zunehmende Zahl von individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) betrifft Laboruntersuchungen aus dem präventivmedizinischen Bereich. Gezielte und sinnvolle präventivmedizinische Laboruntersuchungen dienen der persönlichen Gesundheitsvorsorge der Patienten und geben Auskunft über Art und Umfang individueller Risiken. Eine Zusammenstellung unserer wichtigsten IGeL-Leistungen – Einzelanalysen und Profile finden Sie in der IGeL-Broschüre.

Die Überarbeitung des „Heidelberger Präventionskonzeptes“ hatte maßgeblich als Ziel, sowohl präventivmedizinisch sinnvolle Einzelanalysen, als auch hilfreiche präventivmedizinische, diagnostisch begründete Profile zu definieren. Insbesondere der Bereich der Profile konnte deutlich erweitert werden, und ermöglicht die Beantwortung vieler präventiver medizinischer Fragestellungen.

Der Anforderungsschein „Heidelberger Präventionskonzept“ ist ein reiner Labor-Anforderungsschein für Selbstzahler (IGeL) mit eindeutigem Fokus auf professionell erarbeiteten präventivmedizinischen Laborleistunge, der zusammen mit den fachlichen Informationsbroschüren des MVZ Heidelberg, Ärzten und Patienten bei ihrem präventivmedizinischen Vorgehen eine Hilfestellung sein soll. Nicht-laborassoziierte Untersuchungen, wie Gesprächsleistungen, Entnahmen und Injektionen müssen durch den Arzt als Leistungserbringer dem jeweiligen IGeL-Patienten separat in Rechnung gestellt werden. 

Alle IGeL-Laborleistungen werden den Patienten wie bisher direkt über unsere interne Abrechnungsstelle Ihren Patienten in Rechnung gestellt.

Transparenz, Rechtssicherheit und vor allem eine hochrangige medizinische Professionalität sind unser größtes Anliegen und stehen eindeutig im Vordergrund des neu aufgelegten „Heidelberger Präventionskonzeptes“.

Für weitere Anregungen zu unserem „Heidelberger Präventionskonzept“ und auch Rückfragen steht Ihnen das Heidelberger Ärzteteam jederzeit zur Verfügung.